Wieder ein Stückchen voran gekommen …

Gefühlt geht es nun mit immer größeren Schritten voran in Richtung Fertigstellung. Wir haben zwar noch fünf Monate vor uns, aber dennoch sind wir in den letzten Wochen ein gutes Stückchen voran gekommen. Aber erst einmal der Reihe nach … 

Gute Neuigkeiten!

In meinem letzten Beitrag habe ich über den etwas deprimierenden Termin mit unserer Sonderwunschdame berichtet. Nachdem wir etwa drei Wochen wieder nichts gehört hatten, riefen wir an, um nach einem Termin für den Elektriker zu fragen. Das wollten wir nämlich unbedingt diese Woche machen, da wir ein paar Tage Urlaub haben. Eigentlich hätte sich der Elektriker bei uns melden sollen, sobald er die Unterlagen zum Grundriss, der Küche etc. vorliegen hat.  Sie hat uns beim Termin versichert, dass sie alles umgehend weiterleitet. Zu unserem Anruf hat sie erst mal nur erwidert, dass wir „zu schnell“ sind und der Elektriker sich bei uns meldet und nicht anders herum. Ich finde allerdings, dass es kein großer Akt ist, Unterlagen einfach nur weiterzuleiten und frage mich, warum man da so lange zu braucht … Offenbar hat aber unser Anruf etwas bewirkt – einen Tag später hat sich der Elektriker gemeldet, um einen Termin auszumachen. 

Des Weiteren gibt es Neuigkeiten zur Tür. Also DER Tür. Die, die sie zwar mit 88 cm Breite notariell beglaubigt haben, aber Bonava vorher noch nicht geklärt hatte, ob das überhaupt passt. Nun ist es offenbar geklärt. *Trommelwirbel* Es passt! 🙂 Yay! Somit hat unser Schlafzimmer eine normale Tür und keinen Spalt, durch den man sich hindurch quetschen muss … 

45 Minuten für die Ewigkeit … 

Heute waren wir beim Fliesenleger, um uns die Fliesen für Küche, Windfang, Kellervorraum und die Bäder auszusuchen. Irgendwie war das ganze Spektakel schon nach 45 Minuten vorbei. Dafür, dass wir die Fliesen für fast den Rest unseres Lebens ausgesucht haben, war es recht unemotional. Wir haben uns tatsächlich auch für die gleichen Bodenfliesen für alles außer dem Kellervorraum entschieden. Die Bäder erhalten ebenfalls alle die gleichen Wandfliesen. Uns haben die Fliesen einfach so gut gefallen, dass wir für die Bäder nicht bunt gemischt andere Fliesen aussuchen wollten. Wir haben uns für den zeitlosen Klassiker entschieden: dunkler Boden und helle Wände. Die Dame hat uns sehr gut beraten und Tipps gegeben. So ist die Entscheidung nicht schwer gefallen. Mein Mann und ich waren uns wie so oft gleich einig. Aber komisch fühlt es sich schon an. Ich hätte gedacht, dass es wesentlich länger dauert, da es ja eine „wichtige“ Entscheidung ist und man die nächsten „paar“ Jahre damit leben muss. Aber so sind wir eben. Wir sind halt pragmatisch. 🙂

Ein guter Putz hält Haus und Hof zusammen

Nach der Fliesenauswahl waren wir natürlich noch auf der Baustelle. Es hat sich schon wieder einiges getan. Einige Häuser sind nun schon angestrichen und ohne Gerüst. Das neue Viertel nimmt immer mehr Gestalt an. Und wir haben tatsächlich 5 Bauarbeiter dabei erwischt, wie sie unser Haus verputzt haben! Da haben wir es uns nicht nehmen lassen, zuzusehen, bis sie fertig waren. Die Seitenwand und die zum Garten hin waren bereits fertig, sie arbeiteten noch an der Vorderwand. Und das ging wirklich super schnell. Ich schätze, dass es nur ca. 30 bis 45 Minuten gedauert hat, bis sie fertig waren. Ich hätte gleich am liebsten mit die Kelle geschwungen. Es war wirklich spannend, live dabei zu sein, wie etwas am Haus passiert. 

Bei uns gegenüber, also quasi vor der Haustüre, haben bereits die Arbeiten an den Kellergeschossen begonnen. Bis wir einziehen, stehen sicherlich die Rohbauten schon. So haben wir dann hoffentlich etwas weniger Dreck. Aber selbst wenn, wir wussten es vorher und haben uns auch darauf eingestellt, erst einmal auf einer Baustelle zu leben. So ist das eben in einem Neubaugebiet und es bleibt selbstverständlich nicht aus. Daher ist das völlig ok und ich möchte mich nicht beschweren. 

 Die Farbe der Hoffnung

Apropos beschweren … Wir haben zufällig unseren Polier auf der Baustelle getroffen und haben mal neugierigerweise gefragt, in welcher Farbe denn unser Haus angestrichen wird. Da unterliegen wir natürlich dem Farbkonzept, dass Bonava sich ausgedacht hat und können hier keinen Einfluss darauf nehmen. Die Häuser, die bisher gestrichen wurden, sind weiß/ grau bzw. weiß/ beige. Und unsere Reihe wird ………………………………………

*Trommelwirbel*

 

GRÜN! 

Unser Polier hat versucht, uns ein wenig zu beruhigen und hat hektisch nach einem Farbmuster gesucht, es allerdings nicht gefunden. Er hat uns versichert, dass es kein Giftgrün ist oder kein scheußliches Grün ist. Auch meine Befürchtung, dass es Durchfallgrün sein könnte, hat er abgewiesen. Aber ich denke (also eher hoffe), dass es eher ein gedecktes Grün ist, sodass es zu den anderen Anstrichen passt. Warten wir mal ab … das wird schon werden. 

Wie geht es weiter?

Morgen steht der Termin mit dem Elektriker an. Wir haben diese Woche stundenlang über dem Elektroplan gebrütet. Es ist gar nicht so leicht zu entscheiden, wo genau die Steckdosen gesetzt werden sollen und wie viele ausreichend sind. Hoffentlich hat der Elektromeister morgen noch ein paar gute Ratschläge für uns. Zudem dürfen wir uns dann die Lichtschalter und Steckdosen aussuchen. Vermutlich wird es genau so emotionslos, wie die Fliesenbemusterung heute … Der Nächste Schritt ist dann später die Tour durch das Haus, um zu überprüfen, ob die Dosen so nun korrekt platziert werden oder doch noch etwas geändert werden soll. Tja … und dann? Dann kommt noch irgendwann der Mensch vom Küchenstudio, um Maß zu nehmen und die Küche fertig zu planen. Das Loch für die Dunstabzugshaube nach draußen müssen wir leider selbst beauftragen. Das machen weder der Bauträger, noch die Küchenbauer. Irgendwann müssen wir uns auch um die Photovoltaik Anlage kümmern. Diese bietet Bonava leider nicht an. Es bleibt also weiterhin spannend. 🙂

 

 

Posted in Lost in Hausbau.

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