Restaurants in und um Gouvia & Korfu

Wir lieben es, im Urlaub dort essen zu gehen, wo viele Einheimische essen gehen. Daher haben wir bewusst nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass man absolut flexibel ist und sich nicht nach den Essenszeiten des Hotels richten muss. 

So haben wir im Laufe unseres Urlaubs auf Korfu einige nette Fleckchen mit leckeren Gerichten entdeckt, die ich euch gerne weiterempfehlen möchte. Darunter sind auch zwei Geheimtipps! Und mit denen fange ich gleich als erstes an.

Geheimtipp Nummer 1: Kleines Familienrestaurant in Korfu Stadt

Anfangen möchte ich mit unserer vermutlich authentischsten Entdeckung: ein kleiner Laden mitten auf dem Marktplatz in Korfu Stadt. Den Markt haben wir per Zufall auf einem für unsere Urlaube typischen Fußmärschen entdeckt. Wir waren um die Ecke beim Frisör und sind danach einfach die Straße weiter entlang gelaufen und standen plötzlich vor dem Markt. Voller Freude über unsere Entdeckung schlenderten wir natürlich umgehend drüber. Hier werden so ziemlich alle für einen Markt typischen Güter angeboten: von Blumen über Kräuter, Obst und Gemüse, frischer Fisch, Honig, etc. Auf einer Ecke ziemlich zentral auf dem Markt gibt es ein kleines Restaurant. Dieses ist uns aufgefallen, weil hier nur Einheimische drin saßen und hat damit unsere volle Aufmerksamkeit gewonnen. Der Familienbetrieb bietet täglich wechselnde Gerichte mit frischen Zutaten vom Markt an. Das kann man Fleisch sein, das kann mal Fisch sein, je nach dem, was es eben so gibt. Hier hat es uns so gut geschmeckt, dass wir jedes Mal, wenn wir in der Stadt waren, dort essen gegangen sind. Der Markt hat jeden Tag bis ca. 15.00/ 16.00 Uhr geöffnet. 

 

Geheimtipp Nummer 2: Leckerer Grill im Nachbarort Kontokali

Neben dem Restaurant auf dem Markt in Korfu war ein kleiner Grill im Nachbarort von Gouvia unsere zweitliebste Anlaufstelle, wenn es um die Nahrungsaufnahme ging. Diesen Tipp bekamen wir von einer Einheimischen, die in Gouiva einen Touristenladen betreibt (sie verkauft Touren). Wir haben einfach mal ganz dreist gefragt, wo man denn hier „untouristisch“ essen kann. Sie hat gelacht und hat uns ganz verständnisvoll den Weg ins nächste Dorf zum „Georges“ erklärt. Von Gouvia aus läuft man einfach nur die Straße entlang, nach ca. 10 Minuten gelangt man im Nachbardorf an eine rote Kirche. Und da ist es schon gleich gegenüber. 

Von außen sieht es eher aus wie ein zweitklassiger Dönerladen. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Sie haben eine große Karte mit leckeren Grillgerichten und unfassbar delikaten Vorspeisen zu fairen Preisen. Der Imbiss selbst ist innen nicht so gemütlich, aber hinten im Hof haben sie einen sehr hübschen „Biergarten“. Die junge Dame, die uns meist bediente, konnte sehr gut Englisch, die anderen leider nicht. Aber man kann sich auch so ganz gut verständigen, da sie eine englische Karte haben und man so ggf. auf die Gerichte zeigen kann, die man auswählen möchte.

Ein paar Häuser weiter schräg gegenüber gibt es übrigens tatsächlich ein Australian Pub/ Irish Pub bzw. eine Sportsbar! Wenn man also im Urlaub unbedingt Fußball schauen möchte, im „Beer Bucket“ ist immer was los! Die Besitzer sind super freundlich und haben extra für meinen Mann Bundesliga angemacht, obwohl wir die einzigen Deutschen waren!  

 

 

Touristisch, aber gut: drei Restauranttipps in Gouvia

Da Gouvia eher ein Touristenörtchen ist, sind auch die dort ansässigen Restaurants mehr auf Touristen ausgelegt. Dennoch kann man dort sehr lecker essen gehen. Unsere drei Lieblingsrestaurants waren die folgenden: 

Das Bella Ellada

Der Besitzer ist zwar Grieche, aber mit einer Italienerin verheiratet, daher haben sie ein italienisches Restaurant eröffnet. Es liegt direkt neben unserem Hotel. George bietet zuvorkommenden, freundlichen Service und sehr leckere Speisen. Er ist auch immer für einen netten Plausch zu haben. Ihr müsst unbedingt das Bruscetta probieren – einfach göttlich! Das mussten wir uns einfach immer als Vorspeise bestellen, weil es soooo unglaublich lecker war! Ansonsten gab es die typischen Speisen, die es auch sonst beim Italiener gibt: Pizza, Pasta, Salate etc. 

 

Der Mexikaner, dessen Name ich vergessen habe

Wenn man Richtung Kontokali läuft, kommt man an einem mexikanischen Restaurant vorbei. Dieses hat ein sehr schönes Ambiente und ist nicht zu übersehen. Leider habe ich den Namen dieses Restaurants vergessen und natürlich auch kein Foto gemacht (ich ärgere mich gerade…). Wie dem auch sei – dieser Mexikaner hat täglich wechselnde Angebote, z.B. „Spareribs all you can eat“ und bietet neben den Tagesangeboten auch sonst leckeres TexMex Food zu humanen Preisen. 

Griechische Taverne Aries

Am Mittag ist hier nicht so viel los. Abends ist die Bude meistens voll. Hier gibt es wie in einer Taverne üblich die typischen griechischen Gerichte, die man dort auch erwartet. Es ist vom Preis her ok, das Essen ist lecker. Das besondere am Abend ist, dass die Wirte gefühlt alle 10 bis 20 Minuten eine Tanzeinlage einlegen mit lauter Musik, Feuer und ganz viel Krach. Natürlich werden auch die Gäste zum Mitmachen aufgefordert. Es hat sehr zur allgemeinen Erheiterung beigetragen, uns war es zu viel Tam-Tam und wir haben uns aufgrund der Häufigkeit der Darbietungen sogar ein wenig beim Essen gestört. Vielleicht auch, weil wir das nicht erwartet hatten und nicht wussten, dass die Wirte dort eine Party veranstalten. Nichts desto trotz kann man es sich mal antun, wenn man grundsätzlich nichts gegen „Touristenanimation“ hat. Das ganze tut natürlich der Qualität der Speisen keinen Abbruch, wie gesagt, es hat uns sehr gut geschmeckt, weshalb wir das Restaurant auch gerne weiterempfehlen. Aber fairerweise muss man dazu sagen, dass es wohl eher nicht, wie auf dem Schild angekündigt „echt griechisch“ ist, denn Einheimische hat man hier vergebens gesucht. 😉

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2 Comments

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