Lost in Prag: Flughafentransfer inkl. Stadtrundgang

Privater Flughafentransfer inklusive 4-stündigem Stadtrundgang: definitiv empfehlenswert!

Man hört ja so einiges… Ein Gerücht über Prag ist, dass die Taxifahrer Touristen „abzocken“. Ob das stimmt, weiß ich nicht, da wir nicht mit dem Taxi gefahren sind.

Aber bevor wir horrende Preise für ein Taxi zahlen oder erst einmal den richtigen Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen zum Hostel suchen müssen und am Ende hilflos mit unseren Koffern in Prag umher irren, entschieden wir uns für die bequemste Variante: wir buchten einen privaten Flughafentransfer.

Der Transfer: zuverlässig, sauber und freundlich

Wenn ich mich recht erinnere, haben wir für 2 Personen hin und zurück rund 40 Euro gezahlt. Im Preis enthalten waren ein kleiner Reiseführer und eine 4-stündige Stadtführung (beides auf englisch). Gebucht haben wir über Opodo. Der Fahrer war sehr pünktlich. Er wartete bereits in der Flughafenhalle mit einem Schild auf uns, als wir ankamen. Die Fahrt zum Hostel (ca. 30 min.) war sehr angenehm, das Auto was sauber und der Fahrer, der übrigens sehr gut englisch sprach und äußerst freundlich war, war in Plauderlaune. So verging die Zeit recht schnell. Am Ziel angekommen übergab er uns den Reiseführer sowie einen Gutschein für die Stadtführung. Des Weiteren vereinbarten wir einen Termin für die Rückfahrt. Auch diese klappte reibungslos – der Fahrer war überpünktlich, genau so freundlich wie der andere und das Auto sauber.

Die Stadtführung: anstrengend, aber sehr gut und lehrreich!

Astronomische Uhr PragDen Stadtrundgang machten wir am nächsten Tag. Dieser startete wetterunabhängig jeden Tag um 11 Uhr. Wir hatten keine großen Erwartungen. Immerhin war es eine KOSTENLOSE Stadtführung, bzw. war ja im Preis für den Transfer enthalten. Das konnte ja nicht viel werden… Also trotteten wir um kurz vor 11 zum Startpunkt in der Nähe der Astronomischen Uhr, wo uns die Stadtführerin mit einem großen roten Schirm bereits in Empfang nahm. In sehr gutem Englisch teilte sie uns mit, dass die Führung um kurz nach 11 beginnt, nach der „Show“ an der Astronomischen Uhr. Wenn wir möchten, können wir uns diese ansehen und dann nochmal zurück zum Treffpunkt kommen. Da wir schon mal da waren, dachten wir, können wir uns das ja auch mal ansehen.

Es hatte sich bereits eine riesige Traube an Menschen vor der Astronomischen Uhr versammelt und reckten, gespannt nach oben starrend, ihre Handys, Kameras und Tablets empor. Um Punkt 11 ging es dann los: ein Glöckchen klingelte, es öffneten sich zwei Türchen und es kamen (so wie man es von einer Kuckucksuhr vielleicht kennt) Figuren zum Vorschein, die sich in den Fenstern drehten. Das ganze Spektakel dauerte rund 30 Sekunden, die Fensterchen schlossen sich wieder, das Glöckchen bimmelte noch etwas weiter und das war‘s. Wir hatten uns von der „Show“ eigentlich mehr erwartet (die Uhr an sich bewegt sich oder was auch immer), weshalb wir relativ enttäuscht waren. Aber so ist das, wenn man nicht weiß, was einen erwartet und man daher hofft, ein riesiges Spektakel zu sehen. Wie auch immer…

Karlsbrücke PragKurz darauf ging die Stadtführung los. Unsere Gruppe war nicht zu groß und nicht zu klein. Es waren ein paar Engländer, ein paar US-Amerikaner, zwei aus Israel und sogar zwei aus Australien (oder Neuseeland??) dabei. Wir waren die einzigen Deutschen. Die Führerin war sehr gut zu verstehen, sie sprach langsam in gutem Englisch. An lauten Orten nutze sie ein kleines Mikrofon, welches Sie um den Hals trug. Auf dem Rundgang haben wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von Prag gesehen und viel darüber gelernt: u.a. die Astronomische Uhr, der Old Town Square, die Tyn Kathedrale, der Pulverturm, das Jüdische Viertel, die John-Lennon-Wall, die Carls-Brücke und natürlich auch das Prager Schloss. Alles war dabei! An jeder Station machten wir Halt und sie erklärte ausführlich die Geschichte der historischen Stätte. Der Stadtrundgang dauerte (die kurze Pause von 30-40 Minuten eingerechnet) etwas länger als vier Stunden. Da diese komplett zu Fuß durchgeführt wurde, waren wir entsprechend müde. Aber es hat sich definitiv gelohnt! Besser hätte eine „bezahlte“ Stadtführung auch nicht sein können!

Das Fazit: super!

Wir bereuen es nicht, uns für dieses Angebot entschieden zu haben. Der Transfer alleine war das Geld schon wert, aber die Stadtführung setzte dem Ganzen noch eins drauf! Also: alle Daumen hoch und ganz klar eine Weiterempfehlung! 🙂

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