Ein Tag im Opel Zoo Kronberg

Es ist eigentlich erstaunlich, dass wir 7 Jahre gebraucht haben, um das erste Mal den Opel Zoo zu besuchen, seit wir in Frankfurt wohnen. Wir hatten schon oft gehört, wie schön der Tierpark doch ist und dass ein Besuch lohnt. Und es ist tatsächlich so. Der Tierpark beherbergt eine Vielzahl von Arten in großen, weitläufigen Gehegen. Zudem gibt es einige Attraktionen für Kinder, wie z.B. große Spielplätze und eine „Mopet-Go-Card“ Bahn. 

Füttern erlaubt!

Mein persönliches Highlight war, dass Füttern erlaubt ist. Es war eine große Überraschung, als ich die Futtermöhren an der Kasse gesehen habe. Natürlich haben wir einen Beutel gekauft. Füttern darf man fast alle Tiere, außer Fleischfresser und diejenigen, die mit „Füttern verboten“ gekennzeichnet sind. So kann man Ziegen, Alpakas und Hirsche direkt aus der Hand füttern. Man darf sogar die Elefanten füttern. Natürlich aus sicherer Entfernung, aber wenn man ca. 5 Meter weit werfen kann, dann geht das ganz gut. Die Elefanten spielen sogar mit dem Publikum und „betteln“ förmlich, indem Sie den Rüssel hinhalten oder den Kopf in die Höhe recken und den Mund aufmachen. Auf den Bildern sieht es vielleicht so aus, als dass die Elefanten nur dieses kleine Haus haben. Das täuscht. Hintendran ist eine riesige Außenanlage, die für die Tiere stets offen steht. Ich konnte mich kaum von den Elefanten lösen.

Das zweite Gehege, von dem ich kaum weg zubekommen war, war der Streichelzoo. Normalerweise bekomme ich alleine bei dem Wort „Streichelzoo“ graue Haare. Aber das Gehege im Opel Zoo war wirklich klasse. Zum einen war es recht groß. Und zum anderen gab es Rückzugsorte für die Tiere, wenn es ihnen zu viel wurde oder sie mal ihre Ruhe brauchten. Dann können sie sich in einen abgetrennten Bereich zurück ziehen, der für die Besucher gesperrt ist. Hier gab es zwei super niedliche und flauschige Baby-Esel, ganz viele Ziegen und auch Schafe. Die Ziegen waren sogar so scharf auf die Möhren, dass sie mir fast in die Tasche gekrabbelt sind, weil sie dort die Leckereien gerochen haben. Meinen Mann haben sie sogar überfallen und ihn „angesprungen“. In einem Haus waren dann die Kaninchen und Meerschweinchen „versteckt“. Diese wohnen zwar im Streichelzoo, sind aber davon ausgeschlossen. 

Fazit 

Der Park ist sehr weitläufig. Es fühlt sich an, wie ein Spaziergang, wo man auch Tiere entdecken kann, wenn man hindurch läuft. Das hat uns sehr gut gefallen. Vor lauter Entzückung haben wir gar nicht so viele Bilder gemacht. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde es den Tieren dort schlecht gehen. Das ist ja immer die große Diskussion bei Zoos. Aber ich glaube, dass die Bewohner des Opel Zoos es wirklich gut haben, mit viel Platz (ich schreibe bewusst nicht „ausreichend“, denn das haben sie nur in der freien Natur) und gut versorgt werden. 

Wir hatten einen wirklich schönen Tag im Opel Zoo. Der recht teure Eintritt hat sich definitiv gelohnt. 

 

Posted in Tagesausflüge im Rhein-Main-Gebiet.

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