Die nächste Hürde ist geschafft…

Es geht voran! Die nächste Hürde ist geschafft. Am Freitag, also gestern, haben wir den unterschriebenen Finanzierungsantrag in den Briefkasten geworfen. In zwei Wochen steht schon der Notartermin an. Nun ist es also hoffentlich einfach nur noch eine Formsache, bis wir uns stolze Käufer einer Doppelhaushälfte im Neubaugebiet „In den Argonnerwiesen“ in Hanau nennen dürfen. 🙂 

Frontansicht „unseres“ Häuschens

Doch letzte Woche ging dem Ganzen noch etwas Stress und Frust voraus. Natürlich. Wie sollte es auch anders sein. Denn wenn ja mal etwas einfach und glatt über die Bühne laufen würde, wäre es ja langweilig… Doch fangen wir mal ganz am Anfang an: 

Auf einer Baumesse am Anfang des Jahres hatten wir einen wirklich sehr netten und kompetenten Finanzierungsmakler kennengelernt und mit diesem gleich einen Termin für ein erstes Informationsgespräch vereinbart. Wir hatten bis dahin noch nie etwas finanziert, schon gar nicht so hohe Summen, also wollten wir uns beraten lassen. Das hat er auch wirklich sehr gut gemacht. Wir waren auf einer Wellenlänge und haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Als wir dann „unser Häuschen“ in Hanau gefunden hatten, haben wir ihn noch einmal eingeladen, damit er uns ein Angebot rechnen konnte. Dabei hat er uns noch einmal ausführlich und kompetent beraten. 

Nun wollten wir uns natürlich nicht nur ein Angebot verlassen, bei Geld hört die Freundschaft ja bekanntermaßen auf. Also kontaktierten wir einen Onlinemakler, der uns ein Vergleichsangebot zukommen lassen sollte. Als wir beide Angebote da hatten, mussten wir leider feststellen, dass der Onlinemakler die besseren Konditionen hatten. Leider. Wir hätten gerne bei unserem Berater abgeschlossen. Aber vermeintlich kleine Zinsunterschiede machen ja am Ende des Tages eine große Summe aus. Daher haben wir dem Onlinemakler zugesagt, unsere Unterlagen nach seiner Checkliste zusammengestellt und fristgerecht übermittelt, damit wir uns den wirklich sehr günstigen Zins noch sichern konnten. Am nächsten Tag (es war ein Freitag) hat er sich mit einer neuen Checkliste gemeldet und darum gebeten, die noch fehlenden Unterlagen einzureichen. Diese waren auf der ersten Checkliste nicht angekreuzt. Voller Panik und Wut, dass die Zinsen steigen könnten, haben wir schnell sämtliche Unterlagen zusammengesucht und haben sie sonntags noch hingeschickt, damit er sie gleich am Montag bearbeiten konnte. Wir hofften, dass in den drei Tagen wohl nichts weiter Schlimmes bei den Zinsen passieren konnte. 

Wir waren ja so unwissend…. Montags kam der Anruf: es ist teurer geworden. Er hat uns noch am gleichen Tag ein neues Angebot zukommen lassen. Mein Mann und ich haben uns telefonisch abgestimmt und uns die Unterlagen zum Unterschreiben von der Arbeit aus hin und her geschickt, um es ihm gleich am selben Tag noch zukommen zu lassen. Sicher ist sicher, dachten wir.

Seitenansicht

Wir waren ja so unwissend… Obwohl wir die Unterlagen (d.h. das unterschriebene Angebot) noch am gleichen Nachmittag zu Bankgeschäftszeiten zugeschickt hatten, hat er sich erst dienstags morgen wieder gemeldet. Ratet mal… „Es ist wieder teurer geworden“. Mooooooment mal! Mein Mann ist stutzig geworden. Das konnte ja nun jetzt wirklich nicht sein. Von heute auf morgen sollte die ausgewählte Bank plötzlich die Zinsen erhöht haben, obwohl wir die Unterlagen ja gleich am selben Tag noch eingereicht hatten. Da stimmt doch was nicht! Ein kurzer Anruf bei der Bank selbst hat das dann auch bestätigt. Die Antwort der Dame: „Nö, ich weiß von nix…“. 

An dieser Stelle komme ich ganz gerne noch einmal auf meinen Artikel mit dem Titel „Wollen die uns eigentlich alle verarschen“ zurück, der offenbar auch für so manche Finanzierungsmakler gilt….

Wir hätten gerne die Finanzierung bei unserem ersten Berater gemacht. Aber durch diese schlechte Erfahrung mit dem Onlinemakler hatten wir Angst, dass wir noch mehr Zeit verlieren und die Zinsen weiter steigen. Also entschieden wir uns, die Finanzierung direkt bei der Bank zu machen. Das ging dann auch ganz fix. Dienstags haben wir die Unterlagen übermittelt (wir hatten ja schon alles zusammen) und freitags kam schon die Info, dass unsere Ansprechpartnerin die Unterlagen in die Finanzierungsabteilung weiter gereicht hat. Eigentlich wäre es noch schneller gegangen, wenn sie mittwochs und donnerstags nicht auf irgendeinem Betriebsausflug, einer Schulung oder was auch immer gewesen wäre. Wie dem auch sei – dienstags kam dann schon der nächste Anruf, dass der Antrag bewilligt wurde und mittwochs hatten wir die Unterlagen in der Post. Donnerstags abends haben wir sie unterschrieben und gestern dann eingeworfen. 

Zum Glück ging alles dann reibungslos. Ich hätte nicht gedacht, dass das mit der Finanzierung so ein Eiertanz werden würde. Aber nun ist ja alles gut. Obwohl wir schlussendlich direkt bei der Bank finanziert haben, würde ich jederzeit unseren ersten Berater weiterempfehlen. Gerne könnt ihr euch bei Interesse melden, dann gebe ich die Kontaktdaten weiter. 

Zum Abschluss gerne noch ein paar frische Bilder von der Baustelle von letzter Woche: 

Posted in Lost in Hausbau.

One Comment

  1. Hallo Nina,
    finde deinen Blog wirklich sehr toll. Dein Vorgehen macht vieles transparent und ermöglicht zum Thema „Hausbau“ einen besseren Einblick. In vielen Punkten stimme ich dir zu. Als deine zukünftige Nachbarin (wenn alles glatt läuft) in den Argonnerwiesen würde ich mich gerne mit dir per Mail oder telefonisch, falls du magst, kurzschließen wollen.
    Gerne höre ich von dir…

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